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21:19-Tie Break-Krimi in Kalbach

Nervenstarke Volleyball Herren ringen Tabellenzweiten nach sechs abgewehrten Matchbällen nieder

Nach der Pflicht folgt die K√ľr: Das Saisonziel 'nicht letzter' ist erreicht, jetzt k√∂nnen unsere Herren befreit noch von der Relegation (Platz 3) tr√§umen...
Nach der Pflicht folgt die K√ľr: Das Saisonziel 'nicht letzter' ist erreicht, jetzt k√∂nnen unsere Herren befreit noch von der Relegation (Platz 3) tr√§umen...

28.02.2018 - Volleyball M√§nner 1 (chs) In K√ľrze: Gegen schwach aufspielende Kalbacher schienen unsere R√∂mer zun√§chst wie gel√§hmt und gaben die S√§tze 1 und 2 durch schwache Annahme und Abwehr sowie fehlendem Druck im Angriff und Aufschlag leichtfertig zu 17 und zu 22 ab. Erst im dritten Satz gelang ein weniger fehleranf√§lliges Spiel. Mit dem R√ľcken zur Wand im vierten Durchgang konnten die R√∂mer ab 16:21 frei aufspielen und mit einer Aufschlagserie von 20:24 bis 26:24 vier Matchb√§lle abwehren. Auch im Tie Break liefen die geschw√§chten M√§nner rund um Spielertrainer Karsten Eicher zun√§chst 2:8 hinterher, ehe eine fulminante Aufholjagd nach 2:05 Stunden mit 21:19 belohnt wurde.

Ausf√ľhrlich: Der vorjahres Tabellensechste TV Kalbach hatte sich zu Beginn der Saison mit zwei oberligareifen Spielern verst√§rkt und r√§umte ab, was es abzur√§umen gab. Doch schon im Hinspiel - geschw√§cht durch den Tie Break Fight gegen den designierten Meister Vilbel - hatten die R√∂mer es ausgemacht: Drumherum ist Kalbach schw√§cher. Als dann auch noch Eichwald II im ersten Spiel des Tages dies deutlich mit 3:0 unter Beweis stellte, schien ein bisschen die Nervosit√§t in die Gliedern gefahren zu sein: "wir k√∂nnen den Meisterschaftsanw√§rter schlagen". In Kombination mit einer (teils grippe)geschw√§chten Trainingswoche, bzw. Aufstellung w√§re das aber beinahe zum Kneck-breaker geworden.
Im ersten Durchgang fehlte zunächst der etatmäßige Zuspieler aufgrund seines 'Dienstes am Staate'. Bis zum 9:9 wollte sich dies zunächst nicht bemerkbar machen, aber mit druckvollen Angriffen von Kalbach und schwachen Returns schritt der Hausherr auf 19:12 davon. Da konnte auch der eingewechselte Martin bis zum 17:25 nicht mehr viel ändern.
Auch der zweite Satz war gespickt von schwachen Aufschl√§gen, einer viel zu statischen Abwehr und mangelndem Druck im Angriff. So liefen die R√∂mer ab 5:5 langsam aber sicher einem zwei bis vier Punkte R√ľckstand hinterher. Als der R√ľckstand auf 13:17 wieder anwuchs, sollte eine Auszeit das Team aufwecken. Vier gezielte Aufschl√§ge von Christian und ein konsequenterer Block brachten die G√§ste auf 18:19 heran, aber Kalbachs "Gro√üer" kam nach vorne. N√§her als 22:25 war nach 27 umk√§mpften Minuten nicht drin. Aber die R√∂mer schienen wieder im Spiel.
Der dritte Satz war - f√ľr heutige Verh√§ltnisse - der ansehnlichste. Ein bisschen mehr Bewegung in der Defensive und in der Offensive sorgten f√ľr einen ausgeglichenen Satz. Ab 13:13 dann leichte Vorteile f√ľr die Gastgeber, den die R√∂mer bei 18:18 durch Mathus' starke Aufschl√§ge nicht nur egalisieren, sondern auch Kalbach zu ihrer ersten Auszeit des Tages zwingen konnte. √úber 20:19 und 22:20 ging es zum 25:22-Satzsieg.
Was jetzt folgte, sollte eine Nervenschlacht auf durchschnittlichem Bezirksliganiveau werden. Die R√∂mer starteten mit 3:0 und brachten danach in der Annahme nichts mehr zusammen. Die erste Auszeit bei 3:8 verhinderte schlimmeres. Und los ging das Wechselbad der Gef√ľhle. Mal erk√§mpften sich die R√∂mer ansehnlich die Punkte (9:11), mal verschlief die Abwehr Besseres (10:15), dann wieder ein paar gute Blocks, krosse Angriffe oder ein gelegter Ball auf den 'Hubschrauberlandeplatz' (14:16), dann √ľberzeugte Kalbach mit Rehman √ľber die Mitte (16:21) und dann kam wohl die Schl√ľsselsituation neben dem Feld: "Jungs, ganz ehrlich, jetzt ist alles egal - haut drauf, was das Zeug h√§lt" kam die Ansage in der zweiten Auszeit. Ein in diesem Moment an sich zweifelnder Zuspieler wurde noch bei 17:22 ausgewechselt und los ging die Party: Auf 20:22 kamen die R√∂mer u.a. mit ein paar sch√∂nen Schnellangriffen heran, ehe Kalbach noch mal zwei Punkte machen konnte. Matchb√§lle - vier St√ľck gegen die R√∂mer. Mathus kam zum Aufschlag, sah (den schw√§chsten Annahmespieler) und siegte: sechs gezielte Aufschl√§ge auf einen gegnerischen Spieler, abgebr√ľht, ohne √ľber das drohende Schicksal der Niederlage nach zu denken, h√§mmerte er sie rein und brachte die Wende. Da half auch die Auszeit bei 23:24 nicht ihn aus dem Rythmus zu bringen - 26:24 nach weiteren 25 Minuten und der Punktgewinn war geschafft: 2:2.
Wer dann glaubte, Kalbach w√§re gebrochen, oder die R√∂mer w√ľrden vor Selbstvertrauen strotzen, musste sich schon 6 Minuten sp√§ter die Augen reiben: Wieder war die Annahme zu schwach und unbeweglich, der Spielaufbau zu unpr√§zise und der Angriff zu schwach. Kalbach zog auf 8:2 davon. Die R√∂mer wechselten die Seite und noch mal im Zuspiel. √úber 6:10 und 9:11 klappte das Spiel wieder besser. Bei 13:13 war der Ausgleich geschafft, doch Kalbach holte sich den Matchball. Abgewehrt, wieder Matchball Kalbach. Ein Block, ein gezielter Angriff: 16:15, erster Matchball f√ľr uns. Karsten verschl√§gt. Wir punkten wieder, zweiter Matchball, Alex verschl√§gt. Wir k√§mpfen uns wieder zur√ľck. Mathus bei 18:17 zum Aufschlag - der hat den Satz vorhin schon mal gerissen, aber Kalbach konntert. Wir geben uns nicht geschlagen. Ein Lob, 19:18, vierter Matchball, Kalbach wehrt erneut ab, aber wir k√∂nnen auch angreifen, ein Kalbacher noch dran, aber der ist aus. 20:19 - es steht 5:6 nach Matchb√§llen, Christian mit einem gezielten Aufschlag, Kalbach kann nicht angreifen, wir k√∂nnen in Ruhe aufbauen, ein Lob in die Verteidigung und er fliegt an die Wand - vorbei - gewonnen - was ein Kampf - was ein Siegeswille. Nach drei teils sehr knappen Niederlagen endlich wieder ein Erfolgserlebnis.

Stimmen zum Spiel: "Die Bank hat uns heute super positiv unterst√ľtz, das hat uns sehr geholfen" (Hanno), "warum lasst ihr uns die ersten beiden S√§tze gewinnen und macht uns dann so kalt?" (Rehman, Kapit√§n TV Kalbach), "sportlich k√∂nnen wir es sicherlich besser, aber psychologisch war das heute die beste Saisonleistung am Ende" (Karsten), "was war das???" (Zuschauer)

Aus der Liga: Damit ist Bad Vilbel vorzeitig Meister (herzlichen Gl√ľckwunsch), Eichwald erh√§lt sich die Chance auf die Vizemeisterschaft, um die Kalbach jetzt bangen muss (ein Punkt m√ľsste Eichwald irgendwo in den letzten drei Spielen abgeben) und Bergen-Enkheim und die R√∂merstadt k√∂nnen sich noch ein paar Wochen Hoffnungen um Platz drei machen. Nur Bornheim hat schon seine abschlie√üende Platzierung: Platz 6 - aber immerhin Klassenerhalt durch den R√ľckzug von Eintracht Frankfurt.

Aus der Kabine: Mit 12 Punkten ist damit zwei Spieltage vor Schluss noch alles zwischen Platz 3 und 5 f√ľr unsere R√∂mer drin. Das Saisonziel, nicht letzter werden zu wollen, ist damit erreicht. Beim Meister ein Punkt, beim Vizemeister zwei Punkte ist zufriedenstellend, aber am letzten Spieltag soll mit drei Punkten gegen Bornheim noch ein positives letztes Zeichen in der Saison gesetzt werden. Wird sicherlich nicht einfach, denn Bornheim will sich sicherlich nach der verkorksten Saison zum Schluss noch mal rehabilitieren am 11.3.

Spiel in Zahlen
TV Kalbach - Männer 1 2:3 +17, +22, -20, -24, -19
aktuelle Tabelle: Bezirksliga Ost

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